RA Stephan Pahl

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Stephan Pahl | Ihr Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Münster

 

Zum Arbeitsrecht

 

Das Arbeitsrecht ist eines jener großen Rechtsgebiete, in denen es sehr oft um elementare Belange des Mandanten geht. In vielen Fällen ist der Ausgang eines Rechtsstreits von existenzieller Bedeutung für zumindest eine der Prozessparteien. Deshalb bedarf das arbeitsrechtliche Mandat einer besonders sorgfältigen Bearbeitung durch einen im Arbeitsrecht erfahrenen Rechtsanwalt. Da vielfach dann, wenn der Fall erst einmal die Gerichte beschäftigt, die Parteien zerstritten sind und das Arbeitsverhältnis nicht mehr zu retten ist, ist den Rechtsuchenden anzuraten, sich schon sehr frühzeitig anwaltlich beraten zu lassen. So lässt sich oftmals eine streitige Auseinandersetzung vermeiden.

Im Arbeitsrecht berate und vertrete ich seit vielen Jahren gleichermaßen Arbeitnehmer, wie auch kleine und mittelständische Unternehmen in allen außergerichtlichen und gerichtlichen Angelegenheiten des Arbeitsrechts und gestalte auch individuelle (Arbeits-)Verträge. Ich verfüge über eine langjährige Erfahrungen in der Rechtsvertretung vor den Arbeitsgerichten. Da sowohl Arbeitnehmer, als auch Arbeitgeber zu meinen Mandanten zählen, kenne ich vielfach die spezifischen Belange und die Problempunkte des jeweils anderen Lagers. Daher kann ich vorausschauend agieren und vielen Fällen vermeiden, dass es zu Eskalationen kommt oder zumindest den Mandanten so beraten, dass er sich frühzeitig auf die mutmaßlichen Konsequenzen einer Auseinandersetzung vorbereiten kann.

 

Aktuelles zum Arbeitsrecht:

 

Am 10.07.2013 hat das Bundesarbeitsgericht eine interessante Entscheidung zum Leiharbeitsverhältnis und den Rechten des Betriebsrats des Entleibetriebs verkündet.

Einige Unternehmen versuchen ihrer Verantwortung als Arbeitgeber und den damit verbundenen gesetzlichen Pflichten dadurch zu entgehen, dass Leiharbeitnehmer nicht nur vorübergehend, sondern dauerhaft eingestellt werden.
Nach Ansicht des BAG (Beschluss vom 10.07.2013 - 7 ABR 91/11) verstößt diese Praxis gegen § 1 Abs. 1 AÜG, worin eine nur "vorübergehende" Entleihung des Arbeitnehmers geregelt ist.

Da eine dauerhafte "Entleihung" somit gegen geltendes Recht verstößt, darf der Betriebsrat des Entleihbetriebs, der gem. § 14 Abs. 3 AÜG vor Übernahme des Leiharbeitnehmers gem. § 99 BetrVG zu beteiligen ist, seine Zustimmung zur Einstellung des Leiharbeitnehmers aus diesem Grund wirksam verweigern.

 

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